Katja Putzer: Gezeichnet

Katja Putzer stellt mit der minimalistischen und reduzierten Illustrationsserie „Gezeichnet“ ihre persönliche Interpretation der Multiplen Sklerose dar.

Aus der Ferne betrachtet sieht man die Bilder mit Titeln wie „Sturm“, „1.000 Gesichter“, „Verstrickung“, „Marionettenspiel“, „Kraftakt“ und „schwerwiegend“ kaum – sie erscheinen unsichtbar. Tritt man näher heran, sind die Details zu erkennen.

Gedankenwelten. Was verbirgt sich im Kopf? Kognition, Fragen, Sorgen

Schattenhände spielen ein mysteriöses Marionettenspiel, in dem der Ausgang offen bleibt

 

Eine begleitende Schwere

Viele Dinge die unsichtbar und nicht greifbar sind, erscheinen uns nicht wichtig oder nicht nachvollziehbar, dabei lohnt es sich immer, einen zweiten, genauen Blick zu wagen.

Die Illustrationsserie „Gezeichnet“ wird am 29. Mai im Foyer des Wiener AKH ausgestellt.

Über Katja Putzer

Katja Putzer kommt aus Kärnten und lebt seit sieben Jahren in Wien.

Die ausgebildete Modedesignerin und Grafikern hat die letzten Jahre mehr oder weniger im Theater verbracht, die Grafik ist ein Hobby geblieben.

Diese Illustrationen entstanden nach einer sehr schweren Zeit, in der nicht klar war, ob ich meine Hand überhaupt jemals wieder für´s Zeichnen verwenden kann.

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